Edelmetalle. Und sonst nichts.

 

Kein anderer Rohstoff fasziniert die Menschheit seit Jahrtausenden so stark wie Edelmetalle. Sie sind ein Stabilitätsanker für jene, die sich in den Wirren der globalen Finanzmärkte verloren fühlen. Edelmetalle sind leicht anzufassen, leicht formbar und widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse.

Edelmetalle dienen heutzutage als Wertaufbewahrungsmittel, Inflationsschutz, Schmuck und Spekulationsobjekt.

Für viele Akteure an den weltweiten Finanzmärkten sind Edelmetalle einer der wichtigsten Indikatoren, wenn es darum geht, den Zustand des Welt-Finanzsystems zu beurteilen. Es gehört zu den seltensten Elementen auf diesem Planeten. Eines der derzeit wichtigsten Argumente für ein Investment in Edelmetalle besteht darin, dass sie einen einzigartigen Schutz vor Inflation bieten. Hinzu kommt. dass die Notenbanken dieser Welt beispielsweise Gold als Teil ihrer Währungsreserven wieder verstärkt kaufen.

 

 

Warum kaufen die Währungshüter Gold?

Die weltweite Verschuldungskrise ist immer noch nicht gelöst. Die jährliche Förderung beträgt 2.500 Tonnen. Insgesamt wurden bisher in der Menschheitsgeschichte ca. 170.000 Tonnen gefördert. Der jährliche Verbrauch beläuft sich derzeit auf 3.600 t. Die größten Förderländer sind Südafrika, USA, Australien, Russland, Peru, China und Kanada. Ca. 75 Prozent der weltweiten, gesamten Goldvorkommen sind bis heute gefördert worden. In 20 Jahren werden die meisten Minen ausgebeutet sein und es wird kein neues Gold mehr geben.

Edelmetalle werden seit Jahrtausenden als das ultimative Vermögen betrachtet. Der Wert einer Investition bestimmt sich langfristig nach Angebot und Nachfrage. Edelmetalle können nicht beliebig vermehrt werden und stellen für viele Investoren aufgrund des schwindenden Vertrauens in unser Finanzsystem einen sicheren Hafen dar. Dadurch ist die Nachfrage nach Edelmetalle sehr hoch. Alles in allem ein Mix, der langfristig nur zu steigenden Edelmetallpreisen führen kann. Wichtig ist, nur in physische Edelmetalle zu investieren und nicht über Finanzprodukte in diesen Markt einzusteigen. Denn Finanzprodukte stellen Forderungen auf einen Vermögenswert. Es handelt sich dabei nicht um den Vermögenswert selbst.